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7 Elements

Ein Teil der Ausbildung ist die Redestab-Kultur:
Das Leben mit der Redestab-Kultur - Friedenssymbol
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Es braucht Gespräche.
Es braucht Austausch.
Es braucht Kommunikation.
Es braucht Klarheit.
Es braucht Übersicht.
Es braucht Vertrauen.
Es braucht Verbindung.
Es braucht ein Hören.
Es braucht ein Verstanden werden.
Es braucht ein Gesehen werden.
Es braucht die Wahrheit.
Es braucht Gleichberechtigung.
Es braucht Präsenz.
...
In dieser Welt, in der wir leben, benötigen wir dringender denn je eine achtsame Kommunikation, die von Herzen her kommt und auch vom Herzen her gehört wird.
Wie ist dies gemeint?
Der Ursprung des Redestabes liegt sicherlich bei den indigenen Völkern. Oftmals sind sie aufwändig aus Holz geschnitzt und mit bunten Bändern verziert.
Ich persönlich verwende bei den Kreisen oftmals auch Steine, Schalen, Muscheln... je nachdem, was der Kreis gerade an Symbolik trägt. Bei Frauen-Kreisen kann es auch mal eine Rose sein. Oder bei den Schwitzhütten-Kreisen ist es auch mal ein kalter Schwitzhütten-Stein (Ynian).
Beim Sprechen gelten folgende Richtlinien:
Wir sprechen vom Herzen und hören vom Herzen her zu.
Wir nehmen den Stab und atmen einmal tief durch.
So kommen wir im Hier und Jetzt an und sprechen aus, was jetzt gerade da ist. Keine Geschichten. Keine langen Storys. Was ist jetzt da?
Der/die den Redestab hat, spricht zuerst seinen/ihren Namen.
Die anderen hören vom Herzen her zu.
Wir greifen niemanden im Kreis und auch ausserhalb des Kreises an. Alles was im Kreis gesagt wird, bleibt im Kreis. Wir tragen nichts nach draussen. Der Raum ist sicher.
Eine Redestab-Runde kann wie folgt aussehen:
1. Wir sitzen im Kreis, so dass jeder/jede einander sehen kann.
Und geben eine Frage in die Runde. Oder wenn ein Konflikt in der Gemeinschaft/Familie oder im Team da ist, nehmen wir diesen.
2. Der/die den Impuls hat, nimmt den Redestab aus der Mitte liegend, atmet einmal tief durch, richtet seine/ihre Aufmerksam gegen innen und spricht seinen/ihren Namen.
3. Die anderen in der Gruppe schweigen. Hören vom Herzen her zu.
4. Wenn die Person fertig ist, spricht er/sie ein Aho oder Ahey.
5. Das Gesagte wird von niemandem im Raum kommentiert. Was wir sagen können ist, was es mit uns macht. Was bewegt gerade das Gesagte in uns? Welche Gefühle, Bilder, Gedanken, Emotionen, Farben oder inneren Bewegungen kommen hoch?
6. Der Redestab geht im Sonnenlauf (Uhrzeigersinn) weiter.
Wenn es tief berührt oder jemand im Raum beginnt zu weinen, sollte diese Person mit Mitgefühl begleitet werden. Nicht mit Berührungen. Wir berühren erst, wenn der Prozess dieser Person vorbei ist.
Oftmals war es bei den indigenen so, dass sie den Redestab so lange herum gaben, bis das Problem beseitigt war. Bis es niemanden mehr gab, der sich äussern musste.
Das Gefühl vom 'ICH' kam und kommt immer mehr und mehr zum 'WIR'.
Was wir ja so oft hören: wir sind eins, habe ich schon so viel in den Kreisen erlebt. Und gefühlt.
Doch bis dahin braucht es ein genaues Hinhören vom Ich.
Wer bin ich? Was fühle ich? Wie reagiert mein Körper, mein Geist, meine Seele auf Lebenssituationen?
So sicher wie ich mich im Kreis fühlen darf, kann ich mich auch im Alltag fühlen. Und dies trägt zu einem Gefühl des Friedens bei.
Des Friedens auf Erden.
Aho.
Mit Liebe für die Liebe ❤